Die Kommune Ucea befindet sich in der Mitte des Landes, am Fuße des Făgăras Gebirges und ist 8 km von der Stadt Victoria und 91 km von dem Hauptsitz des Kreises Brasov entfernt.

Der administrative Gebiet der Kommune besteht aus vier Dörfern:

  • Ucea de Jos als Hauptsitz;
  • Ucea de Sus 5 km Nord vom Zentrum der Kommune;
  • Corbi 2 km Ost vom Zentrum der Kommune;
  • Feldioara; 3 km Süd-Ost vom Zentrum der Kommune.

Die Nachbarn der Kommune Ucea sind:

  • im Osten – die Kommune Vistea und der Stadt Victoria;
  • im Westen – die Kommune Arpas, Kreis Sibiu;
  • im Norden – die Kommune Bruiu, Kreis Sibiu;
  • im Süden – die Kommune Arefu, Kreis Argeş.

Geschichte

Das Alter des Dorfes Ucea de Jos kann man mit drei historischen Dokumenten nennen und zwar:

Erstens, ein Dokument aus dem Jahr 1223 – der ungarischen König Andreas II. bestätigte die Existenz einiger rumänischen Dörfer aus dem Făgăraş Land, unter denen auch das Dorf Ucea;

Zweitens, ein Dokument betreffend Radu cel Frumos, König von Sara Românescă (1462-1475), aus dem Jahr 1473;

Drittens : Ein Urteil von dem Richterstuhl, der aus 12 Juroren unter dem Vorsitz des obersten Hauptmann des Făgăraş Landes Paul Thomony gebildet wurde, durch den die Grundstücke zwischen Ucea und Corbi der Bojaren Bursan de Ucea und Ana Ziin aus Ucea konfisziert wurden. Ana Ziin wurde in diesem Dokument „die große Verräterin aus Ucea" genannt. Die zwei Bojaren, zusammen mit anderen zwei von der Nachbarschaft, haben einen Volksaufstand gegen die ungarische Herrschaft angefangen. Diese sollten das Făgăras Land befreien und unter den Schutz der Fürsten von Ţara Românească Mihnea Voda, genannt „cel Rău", „den Bösen") bringen, so wie es für fast ein Jahrhundert zwischen 1366 und 1464 schon war.

Die oben genannten Dokumente werden in einer monographischen Arbeit über das Ort Ucea des Priesters Ioan Glajar erwähnt.

Es ist bemerkenswert, dass in allen drei erwähnten Dokumente nur der Name Ucea benutzt ist, ohne anzugeben, ob man über Ucea de Jos oder Ucea de Sus spricht. Diese Ungenauigkeit wird in den alten historischen Dokumenten auch betreffend anderer Orte gefunden. In der fernen Vergangenheit stiegen die unterkarpatischen Wälder bis in der Nähe des Flusses Olt ab. Im Laufe der Zeit haben die Menschen die Wälder schrittweise vom Fluss Olt bis an den Berg entwaldet, um Feuerholz und Flächen für die Ernten zu sichern. Wenn man mit der Entwaldung zum Fuße des Berges gekommen ist sind neue Siedlungen entstanden und zwar die Dörfer „de Sus".

Das Dorf Ucea de Sus befindet sich auf der linken Seite des Flusses Ucea, am Fuße des Randes Tărâţa. Die erste dokumentarische Bestätigung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1509 und ist durch ein Gericht des Richterstuhls Făgăras mit 12 Juroren unter dem Vorsitz des obersten Hauptmann Paul Thomony. Sie konfiszierten die Grundstücke zwischen Ucea und Corbi einiger Adeligen. Die rebellierten und wollten das Făgăras Land zu den walachischen Fürsten Mihnea Vodă Cel Rău geben. Der Name des Dorfes stammt aus der Tal Ucea Mare.

Das Dorf Feldioara wird in alten Dokumenten erwähnt (Actul Capitulului aus Alba Iulia, vom 1. Mai 1307, welche von Ladislau, dem Fürst von Siebenbürgen, bekannt gemacht wurden. Das hatte als Folge dass die Anforderung der Magister Marcel mit den Edel Osvald aus Calnic zum Dorf Feldioara gesandt wurden. Dadurch haben diese die Einwohner angerufen. Der Präsenz nach wurden „die alten und wahren Zeichen" die Grenzen bestimmt. Das Dorf ist am Anfang des XIII. Jahrhunderts bestätigt unter dem ungarischen Name Főldoar, was auf Rumänisch befestigte Flächen (aus den Ruinen des römischen Lagers in der Nähe) bedeutet. Dieser Name wurde bis der großen Vereinigung des Siebenbürgens mit dem Königreich der Rumänen ab 1. Dezember 1918 behalten. Dann bekam das Dorf der offiziellen Name Feldioara.

Benedict, Fürst von Siebenbürgen (1202 bis 1206 und 1208), hat das Dorf Feldioara zum Kloster Cistercite aus Carta gespendet und ist unter der Herrschaft des Klosters bis 1477 geblieben. Danach hat Matei Corvinul, König der Ungarn, das Kloster aufgrund des „schlechten Benehmens" der Mönchen durch ein Dekret aufgelöst. Dasselbe Dekret ordnete an, dass der Reichtum des Klosters - darunter war auch das Dorf Feldioara - zur Maria Kirche in Hermannstadt übergeben wurde. Der Reichtum wurde im Jahr 1556 der ungarischen Staatskasse übertragen. Im Jahr 1589 kommt das Dorf Feldioara in Besitz von Balthasar Bathory, wo es bis 1594 blieb. Nach diesem Datum wurden keine anderen Dokumente gefunden.

Im Jahr 1950 wurde es administrativ als Dorf zu der Kommune Vistea befestigt. Im Jahr 1968 wurde es zur Kommune Ucea befestigt.

Das Dorf Corbi, das in dem Tal mit denselben Name liegt, war Teil der „Boieronorat" Ucei in den XV. bis -XVI. Jahrhundert. In dem Jahr 1509 wird das Dorf als ehemaliger Besitz von Bârsan de Ucea und Anei Ziin erwähnt. Sie haben das Dorf verloren wegen ihre Teilnahme an den Aktionen der Bojaren aus Făgăraş betreffend der Rückkehr des Landes unter der Herrschaft der walachischen Fürsten Mihnea Voievod. Aus diesem Grund und für 50 Gulden, die für den Unterhalt des Ortes gegeben wurden, bekamen die Bojaren Coman de Ucea und seine Söhne (Vladimir, Stanislav, Barbat, Barbul, Toma und Radul) die Besitzungen der Rebellen zusammen mit 14 Zigeunerfamilien (Puscariu, Fragmente IV, Seite 74 bis 77).

Zusammen mit den Dörfern Ucea de Jos und Ucea de Sus, wird der Dorf Corbi Teil der gebildeten „Boieronorat". Die Einheit der „Boieronat" hielt sich auch in dem nächsten Jahrhundert, in dem Sinne, dass die Beiträge der Mitglieder nicht für jede von den drei Dörfern, sondern für den ganzen „Boieronorat" festgestellt wurden. Im Jahr 1625 besitzen Oprea Bacila, Stoica Bacila, Petrascu Sile, Stanciul Sile, Grigore und Ioan Radu ein Drittel der Dörfer aus dem gebildeten „Boieronorat": die Dörfer Ucea de Jos, Ucea de Sus und Corbi (Puscariu, Fragmente, IV, Seite 209-211). Die Landregister aus dem XVII. Jahrhundert zeigen, dass das Dorf die Flächen, Wälder und Gewässer von ihrem Bezirk gemeinsam nutzte.

Der Name des Dorfes könnte aus der traditionellen Beschäftigung seiner Einwohner kommen: die Holzkohlen.

Administrativ-territorialen Daten

a. Gesamtfläche: 10498 ha

b. Landoberflächen nach Kategorien:

  • landwirtschaftlich: 6132 ha
  • nichtlandwirtschaftlich: 3924 ha
  • Weide: 3094 ha
  • Wiese 1304 ha
  • Wald: 3192 ha
  • c. Anzahl der Haushalte (Wohnungen) – 974.

Bevölkerung

Gesamt – 2136, von denen:

a. Rumänen - 2098

b. Roma - 34

c. Ungarn - 3

d. Deutsche - 1

Bildung

Anzahl der Grund- und Sekundarschulen - 1

Anzahl der Kindergärten – 2

Kultur

Anzahl der Kultureinheiten – Kulturzentren: 4

Anzahl der geistlichen Einheiten - Kirchen: 4

Tourismus

Anzahl der Einheiten für Tourismus:

  • Hotels
  • Resort
  • Gästehäuser
  • Hütten – 2
  • Villas

Infrastruktur

a. Zugang zum Bahnnetz (die Entfernung zum nächstgelegenen CFR Bahnhof oder Haltestelle) – 1 km

b. Zugang zu National-, Kreis-, Kommunal- und Forststraßen: - DN1, DJ 105, die durch die Kommune führen.

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Nützlich

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Bergrettung Braşov: +40.268.471.517
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Polizei Braşov: 0268-407500

Gendarmerie Brasov: 0268 / 9 5 6; 0268-426589

Polizei Făgăraş: 0268-213033; 0268-213034

Feuerwehr Făgăraş: 0268-211212

Krankenhaus Făgăraş - Rettungsdienst: 0268-212521; 0268-212522

Rathaus Făgăraş: 0268-211313

Sanitätsdienst Făgăraş: 0268-214805

Bahnhof Făgăraş: 0268-211125

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