Die Kommune Şinca befindet sich in der Mitte des Landkreises Braşov, in dem südöstlichen Teil des Landkreises Făgăraş (Ţara Făgăraşului). Das Gebiet der Kommune liegt an dem Perşani Gebirge im Norden und Osten bis hin zum Făgăraş Gebirge im Süden, und mit einer großen Öffnung zur Făgăraş Depression im Westen. Das Territorium besteht aus Hügeln die von zahlreichen Flüssen durchgezogen sind, von denen der Fluss Şinca der wichtigste ist. Er ist ein Nebenfluss des Flusses Olt. Entlang dieser Hügel, in den engen Tälern, liegen die fruchtbarsten Böden für die Landwirtschaft. In den Bergen gibt es auch große Flächen von Wäldern, die hauptsächlich aus Buchen und Mischungen aus Buchen und Kiefernholz bestehen. Die Berge haben eine durchschnittliche Höhe, wobei der imposanteste Berg Taga mit einer Höhe von 1.648m ist.

Geschichte

Die ersten archäologischen Zeugnisse stammen aus dem Neolithikum. Die nächsten Nachrichten sind aus der römischen Herrschaft, weil es durch die Existenz eines menschlichen Ortes in dem heutigen Gebiet der Kommune aus der Periode des Kaiser Tiberius archäologisch dokumentiert ist. Diese Zeugnisse bestehen aus Münzen und Keramikfragmenten, die im Museum der Geschichte aus Braşov (Piaţa Sfatului) ausgesetzt sind. Der Römerweg, der die alte Cumidava (Râşnov) von Dacia Superioară verband, ging durch Şinca Veche.

Nach dem Rückzug der Römer, sind die Nachrichten schlecht. Die Bevölkerung lebte in dörflichen Gemeinschaften in abgelegenen Orten, wie z.B. Pleşu oder Prunărie.

Die ungarische Herrschaft wurde später auf Făgăraş Land auferlegt, weil es bereits eine wohldefinierte staatliche Organisation war und der seine Unabhängigkeit von dem Ungarischen Königsreich mit fast allen Mittelalter behält. Es gab aber eine organische Verbindung mit Ţara Românească, diese Zone gehörte den rumänischen Herrschern bis am Ende des XV. Jahrhunderts.

Die erste dokumentarische Erwähnung des Ortes Şinca Veche ist mit Ţara Românească verbunden und bezieht sich aus den aristokratischen Privilegien wie die Mehrheit der Dokumente des Mittelalters. Im Jahre 1476, während der Regierungszeit von Laiotă Basarab cel Bătrân, wurde das Nemaia Gebirge (die heutige Nămaia) zu einigen Bojaren als Vergeltung für die gemachten Dienste gegeben. Die Beziehung mit Ţara Românească setzt fort, Beweis dafür ist das Involvieren der Bojaren aus Şinca in den internen Kämpfen der Gebiete über die Berge. Im Jahr 1534 spricht man über die Bojaren, die im Jahr 1508 auf der Seite von Mircea Ciobanul gegen das Ungarischen Königsreich gekämpft haben.

Der Zeitraum des Siebenbürgen Fürstentums bedeutete für Şinca eine kontinuierliche Konsolidierung des Feudalismus, wobei mehrere Bauern Leibeigene wurden. Im Jahr 1640 bekam Şinca das Eigentum von Francisc Masskasi, zu diesem Zeitpunkt zählte die Gemeinde 74 Familien.

Der Durchgang der Siebenbürgern am Ende des XVI. Jahrhunderts unter der Herrschaft der Habsburger hatte einige wichtigen Folgen für die Einwohner. In erster Linie eine Pause von der östlichen Zivilisation und eine Orientierung nach der westlichen Zivilisation. Zweitens gibt es einen Betonung der feudalen Ausbeutung, mit dem Versuch die orthodoxe Rumänen zu gewinnen, um sie mit Rom zu vereinigen.

Die feudale Ausbeutung zusammen mit der religiöser Intoleranz führte zu einer wichtigen Wanderung. Im Jahr 1726 standen von 103 Haushalten 23 leer. Im Jahr 1758 hatte Şinca nur 48 Familien und im Jahr 1762 blieben nur vier Familien im Dorf (Bârsan, Bălan, Urs şi Strâmbu).

Die Periode 1697 bis 1761 war eine Zeit, die das Dorfleben stark gestört hat. Im Jahr 1761 hat der Wiener Hof das Problem der Gründung der Grenzregimente festgestellt und Şinca wird Teil des Regimentes Nr. 2 von Orlat. Weil Grenzsoldaten imponierte die Vereinigung mit Rom zu sein, wurden Menschen aus dem ganzen Siebenbürgen gebracht. Im Austausch für die Annahme der Militarisierung sind die Bauern aus der Grenzdörfern freie Menschen geworden und haben sie verschiedene wirtschaftliche, politische und kulturell Vorteile bekommen. Im Jahr 1772 wurde aus der Initiative von dem Gelehrten George Şincai, der selbst aus Şinca Veche stammt, die erste Schule im Dorf gegründet. In Ohaba wurde ein deutsches Gymnasium gegründet, wo die zukünftigen Lehrer und Offiziere ausgebildet wurden.

Am Ende des XVII. Jahrhunderts und Anfang des XVIII. Jahrhunderts erlebt der Ort eine Periode des wirtschaftlichen Wohlstands und des Bevölkerungswachstums, obwohl die Einwohner in großen internationalen Konflikten, darunter den napoleonischen Kriege, teilnahmen.

Im Frühjahr 1849 nahmen die Einwohner an der Revolution zusammen mit dem Pfarrer aus Şercaia teil, wobei fünf von ihnen in der Schlacht getötet wurden. Die Revolution von 1848 bewies, dass die alten Zustände nicht fortsetzt werden konnten. Unter den getroffenen Maßnahmen war auch die Aufhebung der Leibeigenschaft, die die Einwohner von Şercăiţa und Perşani zu freien Menschen gemacht hat. Eines der ersten sichtbaren Effekte war die Gründung einiger Schulen im Jahr 1851 in den beiden Dörfern. Für die militarisierten Dörfer war es eine Folge der Revolution die Abschaffung der Grenzregimente.

Der erste Weltkrieg bedeutet den gleichzeitigen Rückzug der rumänischen Armee und der lokalen Behörde aus Şinca Veche auf rumänisches Territorium. Diese kommen nur zurück nach der Vereinigung mit dem Mutterland. In diesem Krieg sind viele Helden gestorben.

Die Zwischenkriegszeit ist eine Zeit des Wohlstands für die Dörfer der Kommune. Diese Periode wurde von dem Zweiten Weltkrieg beendet. Die Gemeinde hat wieder den Beitrag durch das Blutopfer ihrer Söhne erbracht.

Die Periode nach dem Zweiten Weltkrieg könnte aus dem Gesichtspunkt der Einwohner in drei Teilen getrennt werden: die Periode 1945 bis 1961, die Vorperiode der Zwangskollektivierung, die durch zahlreiche zu bezahlenden Zulagen für die Grundeigentümer charakterisiert ist, die Periode 1961 bis 1989, eine Periode der Kollektivierung, in dem man die Instinkte der Eigentümer der Dörfer zu zerstören versuchte und die Periode nach 1989 bis heute, wo man eine Öffnung zu den Werten der westlichen Zivilisation bemerken kann.

Die Bestandteile der Kommune:

Die Kommune Şinca besteht aus einer Anzahl von sechs Dörfern: Şinca Veche – der Hauptsitz der Kommune, Perşani, Şercăiţa, Ohaba, Bucium und Vâlcea. Die Kommune hat 3575 Einwohner, die so auf Dörfer verteilt sind: Şinca Veche – 970, Perşani – 1102, Şercăiţa – 748, Ohaba – 287, Bucium – 249 und Vălcea – 219.

Administrativ-territorialen Daten

a. Gesamtfläche: 18.060 ha

b. Landoberflächen nach Kategorien:

  • landwirtschaftlich ......... 3.345ha
  • nicht landwirtschaftlich....... 743ha
  • Weide......... 2.541ha
  • Weise.......... 2.961ha
  • Wald.......... 8.131ha

c. Anzahl der Haushalte (Wohnungen).........1.370.

Bevölkerung

Gesamt 3.575 Einwohner, von denen:

a. Rumänen................ 2.762

b. Ungarn............... 14

c. Deutschen................ keine

d. Andere Nationalitäten...... 799 (Roma)

Bildung

Anzahl der Grund- und Sekundarschulen - 6

Anzahl der Kindergärten – 3

Kultur

Anzahl der kulturellen Einheiten (Theater, Kulturhäuser, Kulturzentren, Kinos, Bibliotheken, Museen, Messehallen):

5 Kulturzentren

1 Bibliothek

Anzahl der geistlichen Einheiten (Kirchen, Klöster, Gebetshäuser):

7 Kirchen (in sechs Kirchen hält man religiöse Dienste ab)

2 Klöster: Kloster Bucium und Kloster Maica Sfânta Bucuria Nesteptata Sinca Veche

3 Gebetshäuser.

Infrastruktur

a. Zugang zu Bahnnetz (Entfernung zum nächsten CFR Bahnhof oder Haltestelle): Perşani Haltestelle befindet sich direkt neben dem Dorf mit demselben Namen und ist 5 km vom Zentrum der Kommune entfernt.

b. Zugang zu National-, Kreis-, Kommunalstraßen und zum Forststraßennetz: DN 1A durchquert die Kommune von Vlădeni (Kommune Dumbrăviţa) zu Şercaia (Kommune Şercaia) durch das Dorf Perşani. DN 73A durchquert die Kommune von Şinca Nouă (Kommune Şinca Nouă) bis Vad (Kommune Şercaia) durch die Dörfer Vălcea, Şinca Veche und Ohaba. DJ 104A durchquert die Kommune von Băile Perşani (Kreuzung mit DN 1A) zu Mărgineni (Kommune Hârseni) durch die Dörfer Şinca Veche, Şercăiţa und Bucium. DC 16 durchquert die Kommune von Perşani zu Grid (Kommune Părău) und DC 14 durchquert die Kommune von Bucium zu Toderiţa (Kommune Mândra). Es gibt innerhalb der Kommune auch ein umfangreiches Netz von Forststraßen mit einer Länge von 86 km.

c. Orts- und Haushaltsausstattung (die Länge der Netzwerke und deren technischen Zustand)

National-, Kreis-, Kommunal- und Forststraßen auf dem Gebiet der Kommune:

DN 1A hat innerhalb der Kommune eine Länge von ungefähr 12 km. Seine Lage ist angemessen und es befindet sich in einem Rehabilitationsprogramm, das in der nächsten Periode stattfinden wird.

DN 73A hat innerhalb der Kommune eine Länge von 8 km und verlangt Reparaturen.

DJ 104A hat innerhalb der Kommune eine Länge von 13 km und hat eine angemessene Lage, aber einige Eingriffe sind zu erweitern an den beiden Bahnübergängen (an Băile Perşani und an dem Eintritt in Şinca Veche), wo der Zustand total unangemessen ist.

DC 16 Perşani-Grid hat innerhalb der Kommune eine Länge von 3,5 km und wird zurzeit repariert.

DC 14 Bucium-Toderiţa hat innerhalb der Kommune eine Länge von 3 km und erfordert auch einige kleine Reparaturen.

Das Forststraßennetz hat innerhalb der Kommune eine Länge von 86 km und ist in einem guten Betriebszustand.

Die Wasserversorgung: In den Dörfer Şinca Veche, Perşani, Ohaba und Vălcea gibt es kein zentrales Vertriebsnetz von Trinkwasser, diese wird aber durch die laufende Investition "Wasserversorgung in die Kommunen Şinca und Şercaia" realisiert. In diesen Dörfer versorgt sich die Bevölkerung das Wasser von Brunnen aus den Haushalten der Einwohner oder durch kleine Wasserquellen, die einige Haushalte haben. Diese sind durch die eigenen finanziellen Beiträge der Begünstigten gemacht.

In Dorf Şercăiţa gibt es ein zentrales Vertriebsnetz von Trinkwasser, das in den 80er Jahren durch den finanziellen und Arbeitsbeitrag der Einwohner realisiert wurde.

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Nützlich

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Polizei Braşov: 0268-407500

Gendarmerie Brasov: 0268 / 9 5 6; 0268-426589

Polizei Făgăraş: 0268-213033; 0268-213034

Feuerwehr Făgăraş: 0268-211212

Krankenhaus Făgăraş - Rettungsdienst: 0268-212521; 0268-212522

Rathaus Făgăraş: 0268-211313

Sanitätsdienst Făgăraş: 0268-214805

Bahnhof Făgăraş: 0268-211125

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